Tiergestützte Therapie

In der tiergestützten Therapie ist ein Tier ein besonderer Bestandteil des Behandlungsprozesses, womit zielgerichtet therapeutisch interveniert wird.

In der Praxis für Logopädie Frauke Jopp ergänzt seit Oktober 2017 ein Hund das therapeutische Team. Der Labrador/Golden Retriever Mischling Ole wird zusammen mit der Praxisinhaberin in der Steinfurter Therapiebegleithund-Methode ausgebildet. Demnach wird der Hunde als Ergänzung und Unterstützung in der Therapie und Förderung kranker, alter und/oder behinderter Menschen geschult, um in diesem Bereich eingesetzt werden zu können.
Hierbei werden hohe Anforderungen, sowohl an den Hund, als auch an den Begleiter gestellt. Es soll eine deutliche Abgrenzung zum sog. Streichel- oder Besuchshund erkennbar sein, welcher in der Regel von Ehrenamtlichen geführt wird.

Der Steinfurter Therapiebegleithund ist ein Therapeutikum, mit dem die Therapie und pädagogische Förderung qualitativ verbessert, erweitert und vertieft werden kann. Allein die Anwesenheit eines Tieres kann Ruhe und Entspannung hervorrufen und einen Zugang zu sonst sehr verschlossenen Menschen aufbauen. Dabei ist besonders hilfreich, dass Therapietiere den Menschen neutral und wertfrei begegnen. Ob jemand eine Sprachstörung oder Behinderung hat, spielt für das Tier keine Rolle. Die Kommunikation basiert nicht auf Regeln wie Grammatik oder Satzstruktur. Das stärkt das Selbstvertrauen des Patienten, sodass er sich trotz eventueller Sprachbarrieren traut, mit dem Tier zu kommunizieren und seine Sprechangst abbaut. Oft schaffen Tiere eine besondere Art der Motivation, die der Therapeut alleine nur schwer erreichen kann.

Die tiergestützte Therapie wird nur dann durchgeführt, wenn keine Allergien beim Patienten vorliegen und dieser keine Angst vor Hunden hat.

Frauke Jopp

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